Zempin ist das kleinste Seebad auf Usedom. Es liegt zwischen Zinnowitz und Koserow an der engsten Stelle zwischen Ostsee und Achterwasser an der B 111 und ist auch über die Bahnstrecke Züssow-Swinemünde zu erreichen. Rund 16 Kilometer östlich der Gemeinde liegen die drei Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck und sowie zwei Kilometer westlich der Ort Zinnowitz.
Geschichte des Ortes
1571 Zempin wird erstmals urkundlich erwähnt.
1618 Auf der Pommernkarte wird der Ort als Sempin bezeichnet
1648-1720 gelangt die Insel Usedom unter schwedische Verwaltung
1693 sind vier Bauernfamilien und ein Viehhirte ansässig
1820 entstehen die ersten Salzhütten
1850 wird Zempin als Bauern- und Fischerdorf bezeichnet
1895 Bau des Strandhotels
1904 617 Badegäste übernachten in Zempin
1906 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
1911 Zempin erhält einen Bahnanschluß
1928 Zempin wird Mitglied im Ostseebäderverband
1929 3016 Badegäste übernachten in Zempin
1933 Die errichtete Seebrücke zerfällt nach dem Krieg
1943 erster Start einer Fi 103 Rakete aus Zempin (Feldstellung 1)
1954 7660 Badegäste übernachten in Zempin
1956 Campingplatz wird eröffnet
1968 20525 Badegäste übernachten in Zempin
1996 Zempin wird staatlich anerkanntes Seebad
1996 21008 Badegäste in Zempin
2003 Pflegeheim in Zempin wird mit 80 Plätzen
eingeweiht
2005 930 Einwohner und 36895 Urlauber in Zempin
2006 Sanierung des Bahnhofsvorplatzes in Zempin
Die Fläche von Zempin beträgt 3,12 km2











