
- Kirche Krummin (Quelle6)
Radtour Gnitz – Wolgaster Ort
Etappen: Zinnowitz – Netzelkow – Lütow – Krummin – Neeberg – Mahlzow – Mölschow – Trassenheide – Zinnowitz
Tourenlänge ca. 46 km
grüne Wegmarkierung
Im Seebad Zinnowitz beginnt die Radwanderung an der Promenade und verläuft zunächst durch den Ort in Richtung Neuendorf. Nach dem Überqueren der B 111 erreichen wir über die Asphaltstraße das Eichholz und biegen hier links auf den markierten Weg in den Wald ein. Später gelangen wir auf einem Betonplattenweg, vorbei an „Wackelmänner“, die heute noch Erdöl fördern, nach Netzelkow. Hier befindet sich ein Yachtlieger mit Restaurantschiff und eine kleine, turmlose Backsteinkirche mit mittelalterlichem Taufstein und der ältesten Glocke der Inselkirchen (14. Jhd.) im nebenstehenden Glockenstuhl. Der Weg von Netzelkow nach Lütow ist nicht befestigt, daher stellenweise schlecht befahrbar. Dennoch entschädigt die schöne Landschaft diesen kleinen Mangel.
Beim Erreichen des Ortes Lütow kommen wir an einem Großsteingrab vorbei. Nun fahren wir in das Naturschutzgebiet „Südspitze Gnitz“ hinein. Es handelt sich um eine eiszeitliche Endmoränenlandschaft. Schöne Erlen und Pappeln säumen das Ufer des Achterwassers, der tiefliegende Möwenort zeigt Feuchtwiesencharakter. Von der Höhe des Weißen Berges aus hat man einen wunderschönen Blick auf das Achterwasser, hinüber zum Festland, in die Krumminer Wiek und Wolgast. Für den Aufstieg lassen wir die Räder für kurze Zeit zurück. Nach Verlassen des Naturschutzgebietes geht es links ein Stück hinauf in Richtung Zeltplatz, bevor der Radweg rechts in den Wald einbiegt. Entlang der Krumminer Wiek, über ausgedehnte Wiesen erreichen wir Krummin. Die hier befindliche Kirche hat eine lange Geschichte und ist einen Besuch wert. Während des Usedomer Musikfestivals, das jährlich im September stattfindet, wird die Kirche zum Konzertsaal.
Eine wenig befahrene Asphaltstraße bringt uns nach Neeberg, wo man im Fischerstübchen einkehren kann. Weiter geht es in Richtung Wolgast, wo wir im Ortsteil Mahlzow ein Stück auf der B 111 fahren müssen, bevor der Radweg in Höhe der Tankstelle neben der Bundesstraße weiterführt.
Über den Stadtweg geht es vorbei an Feldern und Wiesen nach Mölschow. Ein Landwirtschaftlicher Erlebnispark oder auch der Kultur-Hof laden zu einem Besuch ein.
Der Radweg führt nun an einer Hähnchenmastanlage vorbei über weite Wiesen, parallel zur Straße in das Seebad Trassenheide. Wer sportlich interessiert ist, sollte unbedingt den „Sportpoint“ besuchen. Hierzu wenden wir uns kurz hinter dem Ortseingang rechts zur Wochenendsiedlung „Birkengarten“, um dann in Höhe des Bahnhofs die Sportstätte zu erreichen. Hier ist eine vielseitige Sportbetätigung möglich.
Über den Ostsee- Fernradweg erreichen wir den Ausgangspunkt der Tour – die Promenade im Seebad Zinnowitz.










